Frequently Asked Questions & Glossar

In alphabetischer Reihenfolge:

Als Auftragschweißung bezeichnet man ein Verfahren, bei dem eine höher legierte Schutzschicht auf verschleißanfällige Stahlteile (z.B. durch Abrieb) aufgetragen wird. Vornehmlich im MAG-Verfahren wird eine 2-5 mm starke Schicht auf den beanspruchten Stahlkörper aufgebracht. Es können sowohl durch Abtragung geschwächte Teile neu aufgebaut werden sowie bei neuen Teilen entsprechend höhere Standzeiten erreicht werden.

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Schweißarbeiten und Instandhaltung

Cortenstahl (wetterfester Baustahl) wird gerne im Außenbereich z.B. für Skulpturen eingesetzt. Durch entsprechende Legierungsbestandteile bildet er eine besonders dichte Korrosionsschicht (Rostschicht) aus, die ein weiterrosten verhindert.

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Skulpturen, Garten- & Landschaftsbau

Edelstahl (VA-Stahl) gibt es in vielen Legierungen mit den entsprechenden Werkstoff-Nummern. Die gängigsten sind 1.4301 (V2A); 1.4541 und 1.4571 (V4A). Sie sind sehr korrosionsbeständig und in der Regel nicht magnetisch. Die genaue Auswahl erfolgt nach den Produkten mit denen sie in Kontakt kommen. Edelstahl wird wegen seines blanken Aussehens gerne auch aus optischen/gestalterischen Gründen eingesetzt.

Hartmanganstahl hat die Bezeichnung X12oMn12 bzw. 1.3401 es ist sehr verschleißfest und wird zum Beispiel in Sandaufbereitungsanlagen eingesetzt.

MAG-Schweißen (Metallaktivgasschweißen) ist ein Lichtbogenschweißverfahren mit abschmelzendem Schweißdraht. Als Schutzgas wird ein Mischgas aus Argon und geringen Anteilen CO2 und O2 oder reines CO2 verwendet. Das MAG -Verfahren wird in der Regel bei Stählen eingesetzt.

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Schweißarbeiten und Instandhaltung

Pulverbeschichten/Pulverlackierung ist eine für Stahl hervorragende Methode der Oberflächenbeschichtung, da Stahl und verzinkter Stahl elektrisch leitfähig sind. Die Schichtdicken betragen zwischen 60 und 120 μm.

Beim Sandstrahlen wird mittels Luftdruck das Strahlmittel (unterschiedliche Körnungsgrade) auf das Metallteil gerichtet, um durch die Schleifwirkung die Oberfläche zu reinigen und zu homogenisieren.

Schweißen ist die Herstellung eine nicht lösbare Verbindung von Metallteilen durch schmelzen der Werkstücke im Nahtbereich in der Regel unter Zugabe eines Schweißzusatzes.

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Schweißarbeiten und Instandhaltung

Schweißfachmann ist eine Qualifizierung die eine zusätzliche Ausbildung und Prüfung erfordert. Sie ist erforderlich um als verantwortliche Aufsichtsperson zu arbeiten und die qualitätsgerechte Umsetzung der Schweißarbeiten zu überwachen.

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Schweißarbeiten und Instandhaltung

Stahl ist eine Eisenlegierung die im Regelfall weniger als 2,06% Kohlenstoff enthält.
Die am meisten verarbeiteten Stahlsorten sind S235 (früher St 37) und S355 (früher St 52)

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Stahlhandel

Verzinken ist eine Form des Korrosionsschutzes für Stahl, bei der dieser mit einer dünnen Zinkschicht versehen wird. Es gibt verschiedene Verzinkungsverfahren. Im Stahlbau wird im Regelfall das Feuerverzinken angewandt. Dabei werden die Stahlteile in ein Bad mit einer Temperatur von ca. 450 °C aus flüssigem Zink eingetaucht. Bei der Konstruktion der Teile muss darauf geachtet werden, dass das Zink überall hinkommt und die Luft aus den Hohlräumen entweichen kann.

WIG–Schweißen (Wolfram-Inertgasschweißen) ist ein Lichtbogenschweißverfahren bei dem mit einer nichtabschmelzenden Elektrode gearbeitet wird. Als Schutzgas wird Argon eingesetzt. Da die Zugabe des Schweißzusatz unabhängig vom der Stromstarke ist kann der Schweißer die Menge des Zusatz und den Schweißstrom jeweils optimal einstellen, wodurch eine hohe Schweißnahtgüte erreicht wird. Das WIK-Verfahren wird in der Regel bei Edelstahl, Aluminium und bei dünnen blechen eingesetzt.

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Schweißarbeiten und Instandhaltung